Die zweite Folge der ersten Staffel trägt im Original den Namen Children of Jamestown. Dies ist natürlich eine Anspielung auf Jonestown eine Siedlung die in Guyana von dem verrückten Sektenführer Jim Jones gegründet wurde. Diese Sekte, die sich "Peoples Temple" wurde 1978 schlagartig berühmt, als sich 909 Sektenanhänger in Jonestown umbrachten.
Weiß man das, weiß man, was einen in dieser Folge erwartet: Jamestown ist praktisch eine Kopie davon. Martin James ist der verrückte Sektenanführer, der eine menge Mitglieder um sich geschart hat. Eine davon ist die Tochter eines reichen Geschäftsmann, der das A-Team engagiert, diese zu retten.
Natürlich gelingt auch das nicht ohne Komplikationen, zwar wird die Tochter befreit, aber das A-Team wird von den Sektenanhängern gefangen genommen. Nach erfolgreicher Flucht schlagen sie aber schlußendlich zurück.
Mir gefällt diese Folge sehr gut, da sie spannend ist und John Saxon als verrückter Sektenanführer einfach großartig ist und auch schön böse rüberkommt. Ebenfalls wird hier gezeigt. dass das A-Team wirklich eine Elitetruppe ist, als sie von der Sekte eingesperrt werden, haben sie schon das ganze Lander ausgekundschaftet und wussten was es für Überwachungssysteme gibt und wie die Wachen positioniert sind.
Wobei ich es schon lustig finde, dass das Team am Ende nur zurückkommt, weil James noch Hannibals Stiefel ("He got my boots, nobody steals my boots") hat.
Neben John Saxon, den man ja aus Nightmare on Elm Street, Tenebre oder A Star is Born kennt, tritt noch in einer kleinen Nebenrolle Gerrit Graham auf, den man aus miliarden Serien kennt, er war unter anderem Dr. Norman Pankow bei Parker Lewis.
|