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Sebastian Sebastian ist männlich
Darf in der Corvette mitfahren




Dabei seit: 17.11.2007
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Kapitel 1


Tod, Feuer, Zerstörung . Das war das einzige, an das General Ludlam im Moment denken konnte. Wir brauchen mehr Leute, sonst überrennen sie uns! Ohne Verstärkung können wir unsere Position nicht länger halten! So lauteten die letzten Worte des Funkspruchs, die man im Hauptquartier vom Außenposten, einige Kilometer südlich von Da Nang, empfangen hatte.
Aufklärungsflieger, die einige Stunden nach dem Verlust des Kontaktes zum Außenposten gestartet waren, konnten dort, wo sich das Lager eigentlich befinden sollte, nur noch einige Überreste von völlig ausgebrannten Baracken und der eingestürzten Offiziersmesse entdecken. Zwischen den brennenden Resten der nunmehr schon verkohlten Gebäude lagen überall tote Soldaten in amerikanischen Uniformen; und von den Vietnamesen gab es keine Spur.
All dass veranlasste General Ludlam, einen der zu jener Zeit führenden Offiziere im Vietnamkrieg, zur Beantragung weiterer, gut ausgebildeter Soldaten, die sich gemeinsam mit den Südvietnamesen gegen die kommunistische Bedrohung aus dem Norden stellen sollten.

Gemeinsam mit seinem engen Vertrauten, Colonel Harlan Fulbright, wartete Ludlam nun schon seit mindestens zehn Minuten vor der Offiziersmesse auf Samuel Morrison, auf den Mann, der über die Leitung der Soldaten der Special Forces verfügte. Mit ihm wollte Ludlam die Aufstellung einer weiteren Einheit besprechen, die sich vor allem auf Sabotageeinsätze im Feindgebiet spezialisieren sollte.
„Sir“, fragte Fulbright, „Wenn Sie mir eine Frage erlauben: Wieso sollte ich eigentlich bei diesem Treffen dabei sein?“
Ein kleines Lächeln spiegelte sich in Ludlams Gesicht wieder. „Wissen Sie, Harlan, es ist kein Geheimnis, dass sie einer der wenigen hier sind, die mit Colonel Morrison befreundet sind.“ Fulbright nickte beiläufig. „Ich hab Sie mitgenommen, damit Sie mir helfen, ihn von einigen Personalentscheidungen zu überzeugen, die er sicher nicht so einfach akzeptieren würde. Es geht um die Position des Anführers der neuen Einheit.“
Fulbright nickte erneut. „Und wen würden Sie vorschlagen, Sir?“
Bei der Antwort glänzte es in den Augen des mittlerweile langsam ergrauenden Generals: „Lieutenant Colonel John Smith.“

Nach weiteren fünf Minuten des Wartens hörten sie hektische Schritte. Völlig außer Atem kam Colonel Morrison um die Ecke der Offiziersmesse, mit einem kleinen Koffer in der Hand. Er salutierte hastig dem General und warf seinem Kumpel Fulbright einen verwunderten Seitenblick zu. Was machst du denn hier? lautete seine Stumme Frage.
Dann wandte er sich wieder an Ludlam: „Ich bitte um Verzeihung, Sir, aber …“.
Weiter kam er nicht, bevor Ludlam ihn unterbrach. „Ihre unbedeutenden Entschuldigungen können Sie sich für jemanden anders aufheben, aber nicht für mich!“ lautete die b*****e Antwort des Generals.
Morrison salutierte erneut. „Jawohl, Sir.“
„Sie wissen, wieso Sie hier sind.“, fuhr General Ludlam fort, und es klang überhaupt nicht nach einer Frage.
Dieses Mal nickte Morrison nur noch. „Es geht um …“.
„Ich kenne die Befehle, die ich Ihnen gegeben habe, Sie brauchen sie nicht zu wiederholen!“. Das Unbehagen stand dem Colonel nun deutlich im Gesicht, als er schluckte.
„Das Aufstellen eines weiteren Alpha-Teams ist von höchster Priorität.“ sagte Ludlam. „Haben sie die Akten der gestern Abend eingetroffenen Soldaten, die dafür in Frage kommen?“. Morrison bestätigte.
„Und wen schlagen sie als kommandierenden Offizier dieser Einheit vor?“ hakte Ludlam weiter nach.
Daraufhin öffnete Morrison seinen Koffer, in dem er die Akten aller in Frage kommenden Personen verstaut hatte. Er holte eine heraus und schlug sie auf. „Colonel Roderick Decker, Sir. Er genoss eine sehr gute Ausbildung. Decker gilt als äußert engagierter und pflichtbewusster Offizier. Er erledigt die Aufträge, mit denen er betraut wird, ohne Widerrede und zur vollsten Befriedigung seiner Vorgesetzten. Er ist der beste Mann für diesen Job, Sir.“
Mit diesen Worten wollte er Deckers Akte dem General übergeben, doch der schüttelte nur mit dem Kopf.
„Nein“, lautete die ebenso einfache wie deutliche Antwort.
Morrison erstarrte und ließ vor lauter Überraschung den Koffer mit den Akten los, der unglücklicherweise so auf dem Boden aufschlug, dass er sich öffnete. Sämtliche Personalakten vielen heraus, aber Morrison rührte sich immer noch nicht.
General Ludlam und Fulbright dagegen sahen den durch die Gegend segelten Akten hinterher.
Es schien eine Ewigkeit zu vergehen, bis Morrison wieder zu sich kam. Schnell bückte er sich und sammelte die Papiere wieder ein. Dann richtete er sich auf und blickte dem General in die Augen.
„Sie haben sich seine Akte nicht einmal angesehen.“
„Das muss ich auch nicht. Wie zum Teufel soll ein Mann wie Decker dazu in der Lage sein, eine meiner Spezialeinheiten zu führen? Sie haben selbst gesagt, dass er ohne Widerrede handelt. Was soll ich mit einem Mann, der blind und ohne zu überlegen Befehle ausführt? Decker ist es egal, wie viele Leute er bei seinen Einsätzen verliert. Er nutzt alle Mittel um sein Ziel zu erreichen und schreckt dabei nicht mal vor Verlusten zurück. Dieser Mann geht über Leichen, Morrison, nur um vor seinen Vorgesetzen gut da zu stehen! Sein einziges Ziel ist eine Beförderung. Mag sein, dass er aus rein militärischer Sicht ein guter Anführer ist, aber Decker ist kalt wie Eis, er kennt keine Gefühle und duldet keine Widerrede. Und ohne Genügend Empathie kann ich ihm kein Kommando über eine meiner Spezialeinheiten geben. Außerdem lässt seine Teamarbeit zu wünschen übrig. Er kann mit seinen Leuten nicht kooperieren. Noch dazu lässt er sie immer spüren, wer der ranghöchste Offizier ist. Colonel Decker ist ein Einzelgänger, und diese Eigenschaft ist in einem Team fehl am Platz, gerade bei Sabotageeinheiten mitten im Gebiet des Feindes, wo sich jeder auf den anderen verlassen muss.“
„Aber Sir, Decker hat sämtliche Tests und Übungen mit Bestnote bestanden und hat in den USA schon mehrere Auszeichnungen für seine ausgezeichnete Arbeit erhalten“, protestierte Morrison.
Langsam verlor Ludlam die Geduld. „Glauben Sie etwa, dass sich hier draußen irgendjemand um Auszeichnungen schert? Ich habe Ihnen doch gerade erklärt, wieso Decker unfähig ist, elf weitere Soldaten auf Spezialaufträgen anzuführen! Doch nicht hier in Vietnam! Soll er doch zurück zu seinen verdammten Übungsplätzen und dort Räuber und Gendarm mit seinen Leuten spielen!“
„Und wen würden Sie empfehlen, Sir?“ Scheinbar sah Morrison seinen Fehler jetzt ein.
„Lieutenant Colonel John Smith“, antwortete Ludlam.
„Smith!?“ Morrison war innerhalb weniger Minuten der Koffer das zweite Mal aus der Hand gefallen, doch dieses Mal blieb er zu und verstreute nicht seinen gesamten Inhalt vor den Füßen des Generals. Er war außer sich.
„Bei allem Respekt, Sir, aber wie können sie den unorthodoxesten und unberechenbarsten Mann in ganz Vietnam für diesen Job vorschlagen?“. Jetzt lächelte Ludlam wieder. „Genau aus diesen Gründen. Er wird nicht umsonst «Hannibal» von seinen Männern genannt.“ Morrison erbleichte. „Kann man Ihm überhaupt vertrauen?“
Endlich meldete sich auch Fulbright zu Wort. Seine Worte klangen beruhigend. „Sam, glaub mir, Hannibal Smith ist der beste Mann für diesen Job. Außerdem ist er schon lange genug hier, er kennt den Feind. Smith kann sich auch in unerwarteten Situationen zurechtfinden und seine Männer stehen immer geschlossen hinter ihm. Er ist wie geschaffen für diesen Job und wird die Einheit im Griff haben.“
Colonel Morrison schien sich endlich von seinem Schockzustand zu erholen. Unsicher blickte er zu seinem alten Kumpel. Wenn sogar Harlan der Meinung ist, dass Smith der Beste ist, sollte ich dann nicht auch diese Meinung vertreten? Er würde mir sicher sagen, wenn es eine falsche Entscheidung wäre, oder? Nachdem Morrison einige Zeit in Gedanken versunken dastand, willigte er schließlich ein.
„In Ordnung, Sir. Ich werde Smith morgen früh in mein Quartier rufen, um mit ihm alle Einzelheiten zu besprechen.“
„Sehr gute Entscheidung, Colonel“, sagte General Ludlam, „ich bin sicher, Sie werden sie nicht bereuen.“ Mit diesen Worten wandte er sich um und ging mit Fulbright davon.
Colonel Morrison blieb zurück, salutierte dem General und dachte noch einmal an das, was eben passiert war. Ungläubig schüttelte er den Kopf; er hatte Ludlam versichert, dass er John Smith als kommandierenden Offizier für das Alpha-Team ausgewählt hat.

Nachdem Morrison außer Sichtweite war, klopfte General Ludlam seinem Begleiter aufmunternd auf die Schulter.
„Gute Arbeit, Colonel“, sagte er an Fulbright gerichtet. „Sie haben mir die Sache deutlich vereinfacht. Ihre Unterstützung wird sich noch auszahlen.“ Er machte eine kleine Pause. „Hannibal Smith ist der beste Mann, den wir für diesen Job finden konnten. Ich bin sicher, in einigen Tagen, werden die Vietcong ein Problem haben, mit dem sie erst einmal fertig werden müssen.“

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Sebastian am 11.04.2010 20:30.

11.04.2010 20:06 Sebastian ist offline Email an Sebastian senden Beiträge von Sebastian suchen Nehmen Sie Sebastian in Ihre Freundesliste auf
Rodemy Rodemy ist weiblich
A-Team Kenner




Dabei seit: 18.11.2007
Beiträge: 79

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Natürlich würden wir uns wieder über Eure Feedbacks freuen.

Übrigens: Uns fehlt auch immer noch ein passender Titel für die Fanfic. Wer also kreative Vorschläge dafür hat, darf diese schon jetzt oder natürlich auch im Zuge der weiteren Kapitel gerne einbringen (und wird am Ende der Geschichte auch in der Danksagung erwähnt Augenzwinkern).

Es grüßt das Autorenduo
Rodemy & Sebastian

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"Use your imagination, or you can borrow mine!" (Murdock)

11.04.2010 20:08 Rodemy ist offline Email an Rodemy senden Beiträge von Rodemy suchen Nehmen Sie Rodemy in Ihre Freundesliste auf
Yuri Yuri ist männlich
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Dabei seit: 17.11.2007
Beiträge: 3540

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Wow es geht los. Das Perfekte Geschenk zum 2 Jährigen der HP. Vielen Dank.

PS: Diese Woche wird das große Geheimnis gelüftet, was ich so lange schon plane.

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11.04.2010 22:30 Yuri ist offline Email an Yuri senden Beiträge von Yuri suchen Nehmen Sie Yuri in Ihre Freundesliste auf
Ltnd. Faceman
Super Moderator




Dabei seit: 03.10.2008
Beiträge: 1558

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Gut gelungen ist es Euch wieder einmal!!!
Und bin ich nun auf die Überraschung gespannt, von Yuri! Augenzwinkern

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vette Ltnd. Faceman

30.04.2010 09:54 Ltnd. Faceman ist offline Email an Ltnd. Faceman senden Beiträge von Ltnd. Faceman suchen Nehmen Sie Ltnd. Faceman in Ihre Freundesliste auf
Yuri Yuri ist männlich
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Hallo ihr lieben. Wird es eine fortsetzung geben?

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In Memoriam of Koch. Wir werden dich nie vergessen

12.05.2010 15:48 Yuri ist offline Email an Yuri senden Beiträge von Yuri suchen Nehmen Sie Yuri in Ihre Freundesliste auf
Sebastian Sebastian ist männlich
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Ich gehe jetzt einfach mal davon aus. Bisschen Geduld noch, bitte.

17.05.2010 13:36 Sebastian ist offline Email an Sebastian senden Beiträge von Sebastian suchen Nehmen Sie Sebastian in Ihre Freundesliste auf
Yuri Yuri ist männlich
Administrator




Dabei seit: 17.11.2007
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Kein Thema. Ich will auch gar nicht drängeln.

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In Memoriam of Koch. Wir werden dich nie vergessen

17.05.2010 17:56 Yuri ist offline Email an Yuri senden Beiträge von Yuri suchen Nehmen Sie Yuri in Ihre Freundesliste auf
Christian Christian ist männlich
Kennt Mr. Lee




Dabei seit: 10.01.2009
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Wdas alles ist Toll aber besser wärs wenn sie fertig wär

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THERE IS NO PLAN B


ICH STEIG IN KEIN FLUGZEUG!!!

mrt guckstdu mp

21.01.2011 22:57 Christian ist offline Email an Christian senden Beiträge von Christian suchen Nehmen Sie Christian in Ihre Freundesliste auf Füge Christian in deine Contact-Liste ein
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